Ein ehemaliges Industrieareal, eine traditionsreiche Fabrik, eine Stadt im Wandel und die Vision, einen Ort zu schaffen, der wirtschaftliche, kulturelle und soziale Kräfte bündelt. Das ist die Grundlage von Promprylad. Die Sanierung eines Innovationszentrums im Herzen von Ivano-Frankivsk, Ukraine.
Das Konzept ruht auf vier zentralen Säulen:
• Neue Ökonomie: Förderung von Unternehmertum, Start-ups und innovativen Geschäftsmodellen
• Stadtgestaltung: nachhaltige Ansätze für urbane Räume und öffentliche Infrastruktur
• Zeitgenössische Kunst: Kreativität als Impulsgeber für Identität und Dialog
• Bildung: Räume für lebenslanges Lernen und berufliche Weiterentwicklung
Die architektonische Vision verbindet den respektvollen Umgang mit dem industriellen Erbe mit ökologisch durchdachten, energieeffizienten Lösungen, die heutigen Nachhaltigkeitsstandards gerecht werden. Dabei entsteht ein Ort, der nicht nur funktional überzeugt, sondern auch inspiriert.
Promprylad arbeitet nach einem Impact-Investment-Modell und zieht Investoren an, die sowohl finanzielle Renditen als auch eine sinnvolle soziale Wirkung anstreben. Investoren tragen zur Transformation der Region bei und erhalten gleichzeitig Dividendenausschüttungen, was das Projekt zu einem Aushängeschild für verantwortungsvolles, zukunftsorientiertes Wirtschaften macht.
Die vielfältig nutzbaren Räume umfassen Werkstätten, Bildungs- und Kinderzentren, Hotels und Gastronomie, kulturelle Einrichtungen sowie öffentliche Initiativen. Rund 40 % der Gesamtfläche sind für Büroflächen vorgesehen, als stabile Basis für wirtschaftliche Aktivität und Zusammenarbeit.
Auf dem Gelände der ehemaligen Promprylad-Fabrik in Ivano-Frankivsk wurde im Rahmen eines detaillierten Brownfield-Entwicklungsplans die strukturelle Verstärkung von Fundamenten und Tragwerken, die energetische Sanierung von Fassaden und Dächern sowie die komplette Erneuerung aller technischen Systeme (Heizung, Lüftung, Klimatechnik, Trink- und Abwasser, Stromversorgung) umgesetzt und die Außenraumgestaltung neu konzipiert. Die verschränkten Bauphasen wurden so geplant und abgestimmt, dass denkmalpflegerische Vorgaben, flexible Funktionszonen für Werkstätten, Bildungs-, Kultur- und Gastronomiebereiche sowie ökologisch-energieeffiziente Standards in Einklang stehen. Die größte Herausforderung war die enge Koordination mit Denkmalbehörden, Fachplanern und Investoren im Impact-Investmentmodell, das soziale Wirkung und wirtschaftliche Rendite verbindet. Aus den Erfahrungen zeigte sich, dass iterative Planungs- und Abstimmungszyklen essenziell sind, um technische Innovationen und historischen Erhalt zu vereinen. Als Ergebnis entstanden moderne, energieeffiziente Gebäude mit rund 40 % Büroflächen, bepflanzten Fassaden, neu gestalteten Freiräumen und einer zeitgemäßen Haustechnik – ein Leuchtturm nachhaltiger Stadtentwicklung.
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