Zwei Wiener Gründerzeit-Wohnhäuser wurden thermisch saniert und die alten Gas-Wohnungsthermen durch eine gemeinsame Wärmepumpe mit 18 Erdwärmesonden im Innenhof eines der beiden Häuser ersetzt. Das Anergienetz (Erdwärmesonden und Verbindungsleitungen ist an den Grundstückgrenzen offen, eine Erweiterung ist geplant.
Das besondere an einem Anergienetz ist, dass es auch für jene Häusern eine Wärmepumpenlösung ermöglicht, welche auf der eigenen Liegenschaft keine geeigneten Voraussetzungen für Erdwärmesonden, Luftwärmetauscher oder Brunnen haben.
Vor der Umstellung auf eine Wärmeversorgung durch Wärmepumpen wurden beide Gebäude umfassend energetisch saniert.
Die umfassende Sanierung hat den HWB von ursprünglich rund 150 kWh/m2.a auf rund 40 kWh/m2.a gesenkt. Dadurch konnten die beiden Wohnhäuser mit den 18 Bohrungen, die im Innenhof Platz fanden, ausreichend versorgt werden.