Das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Wien befindet sich im sechsten Bezirk in Wien und ist auf den gesamten Verdauungstrakt und urologischen Bereiche, Onkologie und Psychosomatik spezialisiert. Das Krankenhaus ist Teil der Vinzenzgruppe.
Gemäß dem Masterplan wird das Krankenhaus bei laufendem Betrieb erweitert und erneuert. Um für MitarbeiterInnen und PatientInnen ein „Business as (nearly) usual“ zu ermöglichen, muss vor jeder Bauetappe eine Ausweichfläche für den zu sanierenden Bereich gefunden oder gebaut werden. Der erste Schritt dafür war der Abbruch und die Neuerrichtung des „Haus 3“ im Innenhof des Krankenhausareals, um Verwaltung, Apotheke und Labor aus bestehenden Flächen aussiedeln zu können.
Seitdem wurden weitere Schritte aus dem Masterplan in teilweise verschränkten Bauphasen umgesetzt, wie die Errichtung der Tagesklinik im ehem. Verwaltungsbereich, die Erweiterung und Sanierung des Zentral-OPs inkl. Holding-Area, die Errichtung des Sicherheitsstiegenhaus als Verbindungsbau inkl. neuer Flächen für die Physiotherapie, die Sanierung der Endoskopie, Maßnahmen in der Radiologie inkl. Schaffung einer Angiographie, die Errichtung einer HÜST und Erweiterung der ICU sowie die Errichtung von zusätzlichen Bettenzimmern in durch vorgelagerte Bauetappen freigewordenen Flächen. Ab 2023 fand die Kernsanierung des „Haus 5“ statt. Dieses Gebäude beinhaltet den neuen Haupteingang und ist mit der begrünten Fassade ein wesentlicher Schritt zur Sichtbarmachung des Krankenhauses, zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele und für die Umsetzung des Masterplans. Das Gebäude umfasst einen neuen Ambulanzbereich, eine ZAE sowie Therapiebereiche. Anfang 2025 wurde das Haus 5 in Betrieb genommen.
Der Masterplan für das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern (6. Bezirk, Wien) sah von 2021 bis 2024 die schrittweise Generalsanierung und Erweiterung aller Funktionsbereiche im laufenden Betrieb vor. Neben Abriss und Neubau von Haus 3 zur Schaffung temporärer Ausweichflächen umfasste das Projekt die Komplettsanierung des 1980 errichteten Haus 5 (Keller bis 6. OG) mit begrüntem Fassadensystem, Erneuerung von Dach und Fenstern sowie Installation einer PV-Anlage. Die größte Herausforderung bestand darin, für jede Bauphase passende Ersatzflächen bereitzustellen, um den Krankenhausbetrieb ohne Unterbrechung aufrechtzuerhalten. Am Ende entstanden moderne Funktionsbereiche mit verbesserter Energieeffizienz und Klima:aktiv-Gold-Zertifizierung.
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